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Aktuelle Informationen zu den Filmen gibt es stets unter http://www.herr-der-ringe-film.de.

Friedhelm Schneidewind zu den Filmen: 24.02.2007, 10.30 – 12.00 Uhr
Gast in TREFFPUNKT KLASSIK EXTRA
im Südwestrundfunk SWR 2
im Gespräch mit Dr. Gabriele Beinhorn (mit eigener Musikauswahl)
Auszug Kurzes Statement: 2:20 Min. (2,2 MB)


Januar 2016: Alle drei Filme zu »Der Herr der Ringe« unter den TOP 25 beim Ranking der Onlineplattform Cinelinx

In einer Bewertung der Onlineplattform Cinelinx von 100 Filmen des 21. Jahrhunderts nach verschiedenen Kategorien – u. a. kommerziellen Aspekten, Filmtechnik und Kritiken – belegte der dritte Teil der Trilogie, »Die Rückkehr des Königs«, den ersten Platz, »Die Gefährten« Platz 14 und »Die zwei Türme« Platz 23. Die Filme der Hobbit-Trilogie finden sich nicht unter den ersten 100 Filmen.


Januar 2016: Soundtrack von DER HERR DER RINGE
zum 6. Mal bei Classic FM zum besten Soundtrack des Jahres gewählt

2015 wurde der Herr-der-Ringe-Soundtrack von den Hörerinnen und Hörern des Radiosenders Classic FM zum sechsten Mal in Folge zum besten Soundtrack des Jahres gewählt.
Classic FM ist der größte Klassik-Radiosender Großbritanniens.
Auf Platz 2 folgte die Filmmusik zu »Star Wars« von John Williams, dann die zu »Schindlers Liste« und die zu »Gladiator«. Der Soundtrack zu »Der Hobbit« belegte Platz 35.


2013: DER HERR DER RINGE – DIE GEFÄHRTEN
ist laut CINEMA-LeserInnen
der beste Film aller Zeiten (Umfrage 2013)

Natürlich ist so eine Umfrage von aktuellen Moden geprägt, man sieht es schon, wenn man die aktuelle Umfrage der Zeitschrift CINEMA (Cinema 11/2013) vergleicht mit der von 2006.

Peter Jackson hat bei den über 2.000 Leuten, die (natürlich nicht repräsentativ) auf der Webseite der CINEMA über DIE 100 BESTEN FILME ALLER ZEITEN abstimmten, abgesahnt (2006 waren es noch über 20.000 Leute!): Platz 1 DIE GEFÄHRTEN – Bewertung von CINEMA: Jackson habe es »geschafft, enorme Schauwerte zu kreieren und die tricktechnischen Möglichkeiten des Filmemachens bis zur Schmerzgrenze auszuweiten; gleichzeitig ist es ihm gelungen, den Zuschauer emotional zu packen« –, Platz 2 DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS – CINEMA: »voller mitreißender Momente« –, Platz 4 DIE ZWEI TÜRME – CIMEMA: »ein visuelles Feuerwerk«, trotzdem hielten »ihn die Fans für den schwächsten Film der Serie« (ich finde Teil 3 schwächer).

Platz 2 belegt THE DARK KNIGHT (Teil 3 auf Platz 24), Platz 5 INCEPTION – erst auf dem 6. Platz folgt ein nicht-phantastischer Film!

DER HOBBIT hat es immerhin auf Platz 28 geschafft, was ich überhaupt nicht verstehen kann, für mich gehört er keineswegs zu den TOP 100. Dort stehen aber bei dieser Umfrage sowieso hauptsächlich neuere Filme es ist halt eine Geschmacksumfrage unter CINEMA-Lesenden. Hitchcock etwa ist nur mit PSYCHO vertreten (Platz 82), Charlie Chaplin und Fritz Lang fehlen ganz.

Das phantastische Genre (so sehr ich es schätze) überwiegt überproportional, Beispiele: PANS LABYRINTH (Platz 100), BATMAN BEGINS (89), E.T. (73), STAR WARS (verschiedene: 69 + 35 + 10), FLUCH DER KARIBIK (68), ODYSSEE IM WELTRAUM (65), WATCHMEN (64), UHRWERK ORANGE (63), BLADE RUNNER (62), THE SIXTH SENSE (52), FROM DUSK TILL DAWN (51), JURASSIC PARK (48), INDIANA JONES (36 +15), ALIEN (33 + 22), THE AVENGERS (30), ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT (19), TERMINATOR 2 (14), MATRIX (13), AVATAR (8). Unter den TOP 25 sind 13 phantastische Filme – darunter interessanterweise nur ein Vampirfilm, der schrille FROM DUSK TILL DAWN. Wie schön, dass es TWILIGHT nicht geschafft hat!


2010: Peter Jackson SIR PETER JACKSON

Nun ist er Ritter: Sir Peter Jackson wurde am 28. April 2010 in seiner Heimatstadt Wellington zum »Knight Companion« des »New Zealand Order Of Merit« geschlagen, im Auftrag von Königin Elizabeth II., Staatsoberhaupt Neuseelands. Für die fantastischen Filme, die er gemacht hat, ist das sicher eine passende Ehrung, zumal Sir Peter schon so manchen Sir unter seinen Schauspielern hatte.


2009: Trailer zur Trilogie laut IFC der 35.-beste Trailer aller Zeiten

Das amerikanische Netzwerk IFC (Independent Film Channel) hat den ersten Trailer zu Peter Jacksons Filmtrilogie DER HERR DER RINGE in ihre TOP-50-Liste der besten Trailer aller Zeiten aufgenommen, auf Platz 35. Gelobt wurde der Aufbau des Trailers, der die Reihe ankündigte und die Weihnachtsfeste der kommenden Jahre zu etwas Besonderem machte, kritisiert wurde die Stimme, da hätte man die von Christopher Lee nehmen sollen. Und ich finde: Da hat IFC recht.

Auf Platz 1 kam übrigens »Alien« (1979) vor »Psycho« (1960), auf dem Platz hinter »Der Herr der Ringe« befindet sich »Spider-Man« (2001).

Die komplette Liste: http://www.ifc.com/news/2009/06/50-greatest-trailers.php


2007: DIE GEFÄHRTEN laut AFI der 50.-beste amerikanische Film aller Zeiten

Zum zehnten Mal hat das American Film Institute (AFI) im Juni 2007 seine Liste der 100 besten amerikanischen Filme bekannt gegeben. Auf Platz eins rangiert wie zuvor CITIZEN KANE (1941), Rang zwei und drei belegen DER PATE (1971) und CASABLANCA (1942). DER HERR DER RINGE: DIE GEFÄHRTEN hat es auf Platz 50 geschafft und damit den erfolgreichsten Film aller Zeiten, TITANIC, geschlagen (Platz 83).

Die komplette Liste: http://connect.afi.com


DER HERR DER RINGE
ist laut CINEMA-LeserInnen
der beste Film aller Zeiten (Umfrage 2005/06)

Natürlich ist so eine Umfrage von aktuellen Moden geprägt; Platz 3 etwa belegte der »Fluch der Karibik« hinter »Pulp Fiction«, Platz 4 »Matrix« vor »Der Pate«. Der klare Sieger der letzten Umfrage von 2000, »Schindlers Liste«, kam nur auf Platz 17, der damals zweitplatzierte Film, »Titanic«, »nur« auf Platz 8. Also bleibt es abzuwarten, was die Umfrage 2012 ergibt ...

Aber auch wenn das Ergebnis der Umfrage der Zeitschrift CINEMA (Cinema 07/2006), bei der über 22.000 Leute abstimmten, nicht repräsentativ ist: Es spiegelt zumindest derzeit wohl die Einschätzung der Mehrheit der deutschen Filminteressierten wieder. Die CINEMA-Redaktion ist auf jeden Fall damit voll einverstanden:
»›Der Herr der Ringe‹ vereint alles, was ganz großes Kino ausmacht. ... Das Gros der Zuschauer ... empfindet ›Der Herr der Ringe‹ als perfekte Kinounterhaltung.«


Der Hobbit lief 2012 bis 2014 als Trilogie!
Das »Silmarillion« kommt nicht!

Das »SILMARILLION«, sicher eine noch größere Herausforderung für einen Filmemacher als »DER HERR DER RINGE«, wird in den nächsten Jahrzehnten nicht verfilmt werden. Denn während die Filmrechte an Hobbit und Ringtrilogie noch von J.R.R. Tolkien selbst verkauft worden waren, liegen die Rechte am Silmarillion bei Christopher Tolkien, und der ist absolut gegen eine Verfilmung.

Der HOBBIT hingegen lief in drei Teilen. Geplant waren ursprünglich Filmstarts im Dezember 2011 und 2012, also genau 10 Jahre nach DER HERR DER RINGE (HdR), nun wurde es 2012, 2013 und 2014: Der erste Teil THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY startete in den USA am 14.12.2012, in Deutschland am 13.12.2012, der zweite Teil, THE HOBBIT: THE DESOLATION OF SMAUG (Der Hobbit –Smaugs Einöde) am 13.12.2013 (USA) bzw. 12.12.2013 (Deutschland), der dritte nach ursprünglich geplantem Sommerstart am 17.12.2014 in den USA, in Deutschland sogar schon eine Woche vorher, am 10.12.2014.

Seit Mitte April 2014 stand fest: Der dritte Teil bekommt einen neuen Titel. Ursprünglich sollte der Film THE HOBBIT: THERE AND BACK AGAIN (Der Hobbit – Hin und zurück) heißen. Peter Jackson aber argumentiert, Bilbo sei ja schon »hin«, also am Erebor, daher passe der Titel nicht mehr. Der Film bekam nun einen typischen Hollywood-Titel: THE HOBBIT: The Battle of the Five Armies.

START-ZAHLEN:
DER HOBBIT startete in den USA und Canada auf Platz 1 der Kinocharts und erzielte einen Startrekord für ein Dezemberwochenende mit rund 85 Mio. US-Dollar; in den ersten 6 Wochen spielte er rund 288 Mio. US-Dollar ein.

Weltweit spielte der Film am Startwochenende rund 220 Mio. US-Dollar ein, in den ersten 4 Wochen knapp 890 Mio. US-Dollar und in 6 Wochen rund 925 Mio. US-Dollar; DER HOBBIT ist der vierterfolgreichste Film 2012 und der 15.-erfolgreichste Film aller Zeiten.

In Deutschland belegte DER HOBBIT in den ersten 6 Wochen den ersten Platz der Besuchercharts mit insgesamt rund 6 Mio. Besucher/innen.

RÜCKBLICK:

Bis zur Entscheidung, den Film zu machen, war es eine schwere Geburt. 1968 verkaufte Tolkien die Filmrechte für und DER HOBBIT an United Artists, und es sollte bekanntermaßen bis 2001 dauern, ehe nach zahlreichen Hin und Hers Peter Jacksons Verfilmung in die Kinos kam. Die Zeichentrickverfilmungen THE HOBBIT (1977) und DER HERR DER RINGE (1977) nahm kaum jemand so richtig ernst. Doch im Rahmen von deren Entstehung wurden die Filmrechte am HOBBIT aufgeteilt: MGM (Metro-Goldwyn-Mayer) behielt die Rechte am Vertrieb des HOBBIT, während die Drehrechte mit allen Rechten für den HdR über viele Umwege bei NLC (New Line Cinema) landeten. Dies ist einer der Gründe, warum es so lange dauerte, bis der HOBBIT verfilmt werden konnte.

Peter Jackson erzählte das Anfang 2004 in einem Interview. Mitte 2004 sah es so aus, als ob sich diese Probleme durch die Übernahme des angeschlagenen Studios MGM durch den Medienkonzern Time Warner lösen würden, denn NLC ist eine Tochterfirma von Time Warner. Doch aus der Übernahme wurde nichts. Nachdem Peter Jackson NLC im März 2005 wegen unkorrekter Abrechnung verklagt hatte, sah alles nach einem endgültigen Scheitern des HOBBIT aus. Im November 2006 erklärte Jackson in einem offenen Brief, er werde nicht am HOBBIT beteiligt sein, in der Folge gab es sehr unfreundliche öffentliche Briefwechsel. NLC wollte aber den Film so bald wie möglich realisieren, um die Lizenzrechte nicht zu verlieren, die Ende 2007 ausliefen. Und so nahm man im August 2007 wieder Kontakt auf, es gab Entschuldigungen und Gegenentschuldigungen und eine nicht-öffentliche Einigung. Am 18. Dezember 2007 wurde verkündet: Der Hobbit kommt, produziert für MGM und New Line Cinema von Peter Jackson als zweiteiliges Werk. Eine Gefahr gab es aber noch für die Realisierung: Im Februar 2008 verklagten die Nachlassverwalter J. R. R. Tolkiens NLC. Die Produktionsfirma habe der Familie Tolkien Einnahmen aus DVD-Verkäufen und Merchandising vorenthalten (die Gesamteinnahmen der Filmtrilogie werden auf etwa 6 Milliarden US-Dollar geschätzt). Am 09.09.09(!) aber haben sich die Parteien geeinigt.

MGM und NLC finanzieren beide Filme gemeinsam, NLC wird sie in Nordamerika vertreiben, MGM im Rest der Welt. Wegen finanzieller Schwierigkeiten von MGM gab es ab Herbst 2009 Probleme, Anfang April 2010 stand MGM vor dem Aus. Möglich war sogar eine unkontrollierte Insolvenz. Stattdessen wurden MGM und der HOBBIT gerettet durch eine kontrollierte Planinsolvenz, die MGM-Restrukturierung wurde am 20.12.2010 abgeschlossen und MGM verkündete seinen »Neustart«. Durch Verzicht von Gläubigern auf Zahlung – dafür erhielten sie 95 % der Anteile an MGM – und die Beteiligung von Gary Barber und Roger Birnbaum, Gründer von SPYGLASS ENTERTAINMENT, mit 5 % Prozent der Anteile, wurde der Schuldenberg von rund 4 Milliarden abgetragen. Die zwei Spyglass-Gründer und Chefs von Spyglass Entertainment haben einen Teil ihres Filmarchivs in das MGM-Archiv übertragen und die Geschäftsführung von MGM übernommen. Für Neuproduktionen steht etwa eine halbe Milliarde Dollar bereit, von denen ca. 250 Millionen in die HOBBIT-Produktion fließen.

Stand 12.12.12: Peter Jackson und seine Frau Fran Walsh sind Executive Producers mit Peter Jacksons Produktionsfirma »Three Foot Seven Ltd.«. Regisseur sollte ursprünglich der Mexikaner Guillermo Del Toro sein (MIMIC, BLADE, PANS LABYRINTH, HELLBOY), der mit Jackson, Walsh und Philippa Boyens auch das Drehbuch schrieb. 2009 hat die Design-Phase begonnen und einige Teile der Vorproduktion, etwa das Aufforsten des Ausenlandes. Hobbingen wird diesmal größer und nach den neuseeländischen Bauvorschriften als/für Gebäude gebaut, damit es auch danach für Tourismus erhalten und genutzt werden kann. Im Sommer 2009 hat Howard Shore mit dem Schreiben der Musik begonnen. Das Casting sollte ursprünglich Ende November 2009 nach Absegnen des Drehbuch beginnen, wurde aber immer wieder verschoben. Laut Peter Jackson (Interview in InsideMovies) wurde im April 2010 das Drehbuch auch für den zweiten Film abgeliefert. Sobald man sich über das Budget geeinigt habe, könne mit dem Casting begonnen werden. Statt wie geplant im März 2010 zu beginnen, wurden die Dreharbeiten aber immer wieder verschoben, im Gespräch waren mal Juni oder Juli 2010, dann wurde vom Spätherbst 2010 gesprochen. Und dann platzte die Bombe: Del Toro gab im Mai 2010 seinen Auftrag als Regisseur zurück. Die Regie übernahm nun doch Sir Peter Jackson!

Beginn der Dreharbeiten war am 21. März 2011 (Frühlingsanfang!) – und zwar nach Ärger wegen Arbeitsrecht (und nur scheinbar mit der Gewerkschaft) in Neuseeland. Ursprünglich waren insgesamt 370 Drehtage geplant (üblich für einen Kinofilm sind ca. 90 bis 100 Drehtage), aktuell wird von 254 Drehtagen ausgegangen in 3 Blöcken mit jeweils einem Monat Pause dazwischen. Der zweite Block begann am 5. September 2011.

Am 14. Dezember 2012 soll der Kinostart des ersten Films in den USA sein, in Deutschland schon am 13. Dezember. Sicher ist inzwischen, dass der HOBBIT komplett in 3D gedreht ist (Del Toro fand das schlecht!), dafür hat Jackson 30 RED-Epic-Kameras angeschafft für je 58.000 Dollar. Er dreht in HFR 3D (High Frame Rate 3D) mit 48 Bildern pro Sekunde, um eine fließendere und nicht flimmernde Darstellung zu erreichen.

Und Ende Juli 2012 erklärte Peter Jackson auf seiner Facebook-Seite, dass es definitiv einen dritten Teil geben werde!

Einige der Mitwirkenden am HdR sind auch beim HOBBIT dabei, Ende Mai 2011 wurden in einer offiziellen Presseerklärung von Time Warner bestätigt: Sir Ian McKellen (GANDALF), Cate Blanchett (GALADRIEL), Andy Serkis (GOLLUM), Sir Ian Holm (älterer BILBO), Elijah Wood (FRODO), Orlando Bloom (LEGOLAS), Hugo Weaving (ELROND), Christopher Lee (SARUMAN), Howard Shore, Alan Lee, John Howe und Richard Taylor. Ende März 2011 hatte Orlando Bloom noch nicht sagen können, ob er dabei sein werde. Christopher Lee hatte schon 2009 erklärt, er würde gerne wieder mitwirken, wenn Sarumans Geschichte erzählt würde, werde es aber mit seinen fast 90 Jahren nicht mehr nach Neuseeland schaffen. Wenn der Dreh aber in London stattfinde, sei er dabei (IGN, 10.2.2009). Nun sind sie beide dabei ...

Aragorn-Darsteller Viggo Mortensen hätte seine Rolle gerne wieder übernommen: »Lieber beende ich den Job selbst, als das jemand anderes das macht«, vorausgesetzt, dass »die Drehbücher dem Geist von Tolkien auch gerecht werden« (TOTALFILM 3.2.2009). Er aber ist nicht eingeplant.

Andere Darsteller: Martin Freeman (BILBO), Richard Armitage (THORIN EICHENSCHILD), Ken Stott (BALIN), Aidan Turner (KILI), Dean O’Gorman (FILI), Graham McTavish (DWALIN), Mark Hadlow (DORI), Jed Brophy (NORI), Adam Brown (ORI), John Callen (ÓIN), Peter Hambleton (GLÓIN), Stephen Hunter (BOMBUR), James Nesbitt (BOFUR), William Kircher (BIFUR), Billy Conolly (DAIN), Sylvester McCoy (RADAGAST), Mikael Persbrandt (BEORN), Luke Evans (BARD), Lee Pace (THRANDUIL), Conan Stevens (AZOG) und Stephen Fry ([Bürger-]Meister von Seestadt). Smaug wird mimisch und stimmlich dargestellt von Benedict Cumberbatch, der auch die Rolle des Nekromanten stimmlich besetzt. Bei Tolkien unbekannt ist u. a. die Waldelbin TAURIEL, Anführerin der Waldland-Schutztruppe von König Thranduil (Evangeline Lilly).

Es gibt 75 Sprechrollen, von denen 40 mit internationalen Schauspielerinnen und Schauspielern besetzt wurden. Dafür bedurfte es laut der neuseeländischen Einwanderungsbehörde einer Sondergenehmigung der Regierung wegen des hohen Anteils an ausländischen Beschäftigten.

Beorn und alle 13 Zwerge kommen also vor und einige Figuren aus dem HdR, die es im Buch DER HOBBIT nicht gibt, wie Galadriel und Legolas. Der Drache wird sprechen, seine Dialoge sollen laut Del Toro »die besten im ganzen Film« sein; er soll DER Filmdrache überhaupt werden. Laut Peter Jackson (August 2009) beginnt der Film ähnlich wie das Buch. Für Del Toro, der Smaug mit entwarf, ist das Schöne am HOBBIT, dass es keine einfache Schwarzweiß-Malerei gebe, dass die Monster nicht einfach nur böse seien; sie seien, so in einem Interview mit Daniel Zalewski im Januar 2011 im Magazin THE NEW YORKER, »anmutig, lustig, verführerisch. Smaug ist ein unglaublich schlaues Kerlchen«. Er wird eher einem Schlangendrachen ähneln als einem klassischen westlichen Drachen, lang und dünn sein mit sehr beweglichen Flügeln.

DER HOBBIT soll kein Kinderfilm werden – zu ernst und zu düster wird wohl vor allem der zweite Film. Ursprünglich hieß es, der erste Teil werde praktisch den HOBBIT erzählen, Teil 2 hingegen spiele in den 60 Jahren zwischen den beiden Geschichten und berichte wesentliche Handlungsabschnitte. Dies war gleich umstritten; nicht nur, weil fraglich schien, ob dies gelingen könne, ohne nur wie eine Überbrückung zu wirken, sondern auch, weil da ja viele Geschichten aus NACHRICHTEN AUS MITTELERDE und den Anhängen vorkommen müssten, und das konnte jede Menge Rechteprobleme aufwerfen. Im April 2009 erfuhr EmpireOnline von Del Toro und Jackson, dass der zweite Film nicht die 60 Jahre zwischen dem HOBBIT dem HdR überbrücken soll, sondern beide Filme den HOBBIT erzählen. Del Toro erläuterte: »Wir haben uns entschieden, dass ›The Hobbit‹ beide Filme umfassen soll, einschließlich des Weißen Rats und des Kommens und Gehens von Gandalf nach Dol Guldur«, und Jackson ergänzte, es sei »ein Fehler, alles in einen Film zu pressen«. Man wolle schließlich den HOBBIT verfilmen, und so könne man ihn »ein bisschen mehr in Stil der ›Herr der Ringe‹« gestalten. Unter anderem sollen Saurons Aufstieg und die Schleifung von Dol Goldur zu sehen sein sowie die Gründung des Zwergenreichs im Erebor unter Zwergenkönig Thráin.

Ex-Regisseur Del Toro hatte immer versichert, er wolle dem Werk treu bleiben, aber auch eine Erweiterung zu dem Material der vier Romane und der Anhänge schaffen, und das alles, ohne einen »weiteren Peter-Jackson-Film« zu drehen. Im Oktober 2008 erklärte er in einem Interview zu Hellboy II: »Der kleine Hobbit dagegen war schon als Kind für mich ein ganz wesentliches und wichtiges Buch. Dann kommt hinzu, dass Peter Jackson mit der ›Herr der Ringe‹-Trilogie eine wunderbare Welt erschaffen hat. Dieses Universum liebe und bewundere ich. Es ist so, als hätte da jemand ein fantastisches Haus gebaut, und man fragt dich nun, möchtest du für dieses Haus ein Penthouse kreieren. Und da sage ich: Auf jeden Fall möchte ich das!« (Deutschlandradio, »Fazit«, 13.10.2008)

Im gleichen Monat sagte er in einem Interview in der Zeitschrift CINEMA zum Hobbit: »Das Buch war für mich so etwas wie mein persönlicher Erweckungsmoment in Sachen klassischer Fantasy. Darum werde ich meine ganze Kraft darauf verwenden, Tolkiens wunderbares Lehrstück über Edelmut, Habgier und Rechtschaffenheit in einen packenden Film zu verwandeln.«

Im ersten Film hat Peter Jackson dieses Versprechen von Del Toro leider nur sehr bedingt eingelöst; bleibt zu hoffen, dass es in den nächsten Filmen besser wird.


Tolkien-Verfilmung als »Oper der Gegenwart«?

Im Juli 2003 wurde von einer Expertenrunde ein »Filmkanon für die Schule« vorgestellt. In seinen Betrachtungen dazu äußert Thomas Groß im »Mannheimer Morgen« (18. Juli 2003) folgende Überlegungen:

»Nur sollte man ... sich noch die Frage vorlegen, ob populärere Filmproduktionen wie ›Star Wars‹, wie ›E.T.‹ oder ›A.I.‹ von Spielberg, wie ›Matrix‹ oder ›Der Herr der Ringe‹ nicht auch berücksichtigt werden müssten. Deren bewusstseinsprägendes Potenzial ist ebenso wenig zu unterschätzen wie die Möglichkeit, sich auf durchaus gehobenem Niveau mit ihren Motiven, Symbolen und deren Herkunft zu beschäftigen.
Sagen wir es so: Diese durchaus als Gesamtkunstwerke angelegten Filme sind die Opern der Gegenwart.«


»Extended Versions« irgendwann im deutschen Kino?

Schon viele haben sich gefragt, warum die Kinoversionen der Filme soviel kürzer und – nach meiner Auffassung – auch schlechter sind als die jeweilige Extended Version, die später als DVD verkauft wurde bzw. noch werden wird. Ende 2003 sind in den USA diese »richtigen« Fassungen ins Kino gekommen. Der erste Film, »Die Gefährten«, dauert nun statt 178 Minuten 208 Minuten, der zweite Teil, »Die zwei Türme« ist von 179 Minuten auf 214 Minuten angewachsen, der dritte Teil, der Ende 2004 bei uns erhältlich sein wird, soll sogar um 50 Minuten auf 250 Minuten anwachsen. Zusammen sind das dann stattliche 11 Stunden und 12 Minuten!

Man darf davon ausgehen, dass weder Kunstverständnis noch Interesse an der inhaltlichen Verbesserung der Trilogie die Manager von New Line Cinema/Time-Warner zu diesem Schritt bewogen haben, sondern reine Marketing- und kommerzielle Interessen, zumal Peter Jackson ja inzwischen erklärt hat, die DVDs seiein ein Zugeständnis an die Fans, er aber halte die Kinoversion für die einzig richtige und die beste. Ich bin allerdings anderer Auffassung und begrüße die Entscheidung, wird doch damit Jacksons Werk um Längen besser und verständlicher, auch in sich selbst schlüssiger.

Schade nur, dass man die Filme nicht gleich so in die Kinos brachte – und vor allem ist sehr bedauerlich, dass in den deutschen Kinos diese Fassungen nicht zu sehen sind. Nach Informationen der Zeitschrift CINEMA (Januar 2004) wurde bei Time-Warner allerdings ernsthaft erwogen, eine Gesamtfassung der drei Extended Versionen in ausgewählten deutschen Kinos zu zeigen. Doch wir warten immer noch ...
Alle drei SEE hintereinander: Das wäre dann was für gut ausgeschlafene Hardcore-Fans mit stabilem Sitzfleisch ...

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Die Erfolge der Trilogie
– Statistische Angaben –

Publikum und Einnahmen

Filmtitel
Stand: 07.07.07
Einnahmen weltweit
in US-Dollar – nur Einspielergebnis
Platz
auf der Rangliste
Gesamteinnahmen
in US-Dollar
»Die Rückkehr des Königs«
1.119 Millionen
2
2,92 Milliarden

(entspricht im Juli 2007
ca. 2,1 Mrd. Euro)

»Die zwei Türme«
926 Millionen
6
»Die Gefährten«
871 Millionen
13

 Unangefochtener Spitzenreiter bei den Einnahmen ist in absoluten Werten immer noch »Titanic« mit rund 1.845 Millionen US-Dollar. (Betrachtet werden hierbei immer nur die Einnahmen an der Kinokasse, ohne Merchandising und DVDs und nicht inflationsbereinigt.)

Am 23. Februar 2004 sprengte »Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs« als zweiter Film überhaupt nach »Titanic« die magische Grenze und hatte mehr als eine Milliarde Dollar eingespielt (und kurz darauf wie »Titanic« 11 Oscars eingeheimst) – die Trilogie insgesamt wird sicher für lange Zeit das gewaltigste und erfolgreichste Filmwerk sein.

Man muss bei all diesen Betrachtungen aber immer auch berücksichtigen, dass Einnahmen nur bedingt vergleichbar sind; man müsste eigentlich Preissteigerungen herausrechnen. Wenn man dies tut, liegt VOM WINDE VERWEHT (1939) auf dem ersten Platz, dies betrifft auch die Zahl der ZuschauerInnen. Es folgen »Star Wars« (1977), »Schneewittchen und die sieben Zwerge« (1937), »Titanic« (1997), »Die 10 Gebote« (1956), »Jurassic Park« (1993), »Ben Hur« (1959), »Bambi« (1942) und erst auf Platz 9»»Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs«. »Die zwei Türme« liegen auf Platz 15 und »Die Gefährten« auf Platz 22 (Stand Juli 2007).

Nach den absoluten Zahlen aber rückte 2004 »Die Rückkehr des Königs« auf Platz 2 der Einnahmens-Rangliste vor. Im Juli 2007 folgen: »Fluch der Karibik II« (1.066 Millionen US-Dollar), »Harry Potter I« (977 Millionen US-Dollar), »Fluch der Karibik III« (940 Mio.) und »Die zwei Türme« (Platz 6)

Es handelt sich bei der Jackson-Trilogie insgesamt um ein riesiges Geschäft. Bisher haben die drei Filme von Peter Jackson fast 3 Milliarden US-Dollar eingespielt.

Da die gesamte Trilogie inkl. Nachdrehs rund 300 Millionen US-Dollar gekostet haben, beträgt der Gewinn nur durch die Kino-Einnahmen (ohne Merchandising und DVDs) schon rund 2,6 Milliarden US-Dollar. Etwa 150 Millionen dürften abzuziehen sein für Vertrieb und Marketing. Hinzu kommen aber noch die Einnahmen der DVDs und durch Merchandising sowie Lizenzen, die sicher mehr als das Dreifache des Einspielergebnisses betragen. Einen solchen auch finanziellen Filmerfolg gab es wohl noch nie! Getoppt werden dürfte er aber von den Harry-Potter-Filmen (Einspielergebnis nur der ersten 4 Filme bis 20. Juli 2007: 3,54 Milliarden Dollar!).

Peter Jackson ist nach Angaben der Zeitschrift CINEMA vom April 2006 der dritterfolgreichste Regisseur aller Zeiten, gemessen an dem Umsatz, den seine Filme eingespielt haben: rund 3,5 Mrd. US-Dollar! Unangefochtener Spitzenreiter mit knapp 7,5 Mrd. Umsatz ist Steven Spielberg (erfolgreichster Film Jurassic Park): Die folgenden vier liegen ganz dicht beieinander: Chris Columbus (Harry Potter, 3,6 Mrd.), Peter Jackson (Herr der Ringe, 3,5 Mrd.), Rober Zemeckis (Forrest Gump, 3,4 Mrd.) und George Lucas (Star Wars, 3,3 Mrd.).

(Die Ralph-Bakshi-Verfilmung hatte es übrigens auf etwas über 30 Millionen Dollar Einnahmen gebracht.)

Rückblick

Der letzte Teil der Trilogie, »Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs«, ist mit 11 Oscars und über einer Milliarde Einnahmen nicht nur der zweiterfolgreichste Film aller Zeiten nach »Titanic«; er hatte zuvor schon den bis zu diesem Zeitpunkt besten Kinostart hingelegt. Bei den restlos ausverkauften ersten Mitternachtsvorführungen konnten in den USA rund acht Millionen US-Dollar eingespielt werden. Am Eröffnungswochenende nahmen die Kinos mit »Die Rückkehr des Königs« 73,6 Millionen Dollar ein (»Die zwei Türme«: 62 Millionen Dollar). Nach fünf Tagen hatte der Film mehr als 125 Millionen Dollar eingespielt und legte damit den erfolgreichsten Mittwochstart bis zu diesem Zeitpunkt hin, noch vor »Star Wars: Episode I« (1999 ca. 105 Millionen Dollar).

In Deutschland sahen den Film am Starttag, dem 17.12.2003, 616.021 Leute. Das war ein neuer Rekord; »Die zwei Türme« hatten es auf gut 610.000 BesucherInnen gebracht, und das war schon Rekord gewesen. Am Startwochenende gab es nochmal 2.666.776 BesucherInnen, ein weiterer neuer Rekord und bis zu diesem Zeitpunkt der bisher erfolgreichste Kinostart in Deutschland. Nach einem Monat hatten den Film in Deutschland schon über 5 Millionen Menschen gesehen, Mitte Februar 2004, also nach 2 Monaten, waren es 10 Millionen.

Inzwischen (Stand Juli 2006) wurden diese Rekorde gebrochen: Der Eintagesrekord wurde zunächst von »Shrek2« gehalten, der US-Viertagesrekord seit 2003 von »Matrix Reloaded«; beide aber und auch der deutsche Startrekord lagen dann bei »Star Wars Episode III – Die Rache der Sith«. (1. Tag: 50 Mio. US$; 4 Tage: 160 Mio. US$; Mitternachtsaufführungen: 16,5 Mio. US$; Startwochenende in Deutschland: 2 Mio. Leute). Ende Juli 2006 brach der »Fluch der Karibik 2« den Startrekord in den USA mit 132 Mio. US-$ für das erste Wochenende.

»Die zwei Türme« bescherte am Wochenende zwischen Weihnachten und Neujahr 2002 den Kinos den bis dahin besten Umsatz aller Zeiten. Am Eröffnungswochenende hatten die Kinos in den USA 62 Millionen Dollar eingenommen, innerhalb der ersten zwei Wochen weltweit insgesamt rund 400 Millionen US-Dollar. In Deutschland und den USA landete der Film auch in der zweiten Woche auf Platz 1, in Deutschland konnte er sich sogar bis zur 4. Woche auf dem ersten Platz behaupten. In Deutschland hatte der Film schon den bis dahin erfolgreichsten Filmstart aller Zeiten hingelegt; er lockte allein am ersten Spieltag, Mittwoch, 18.12.2002,  über 610.000 Besucherinnen und Besucher in die Kinos (erfolgreicher wurde nur der dritte Teil!), der Film spielte damit an diesem Tag über vier Millionen Euro ein. Er wurde in Deutschland mit 1250 Kopien gestartet, bei »Die Gefährten« waren es noch 1070 Kopien. Weltweit lief der Film in rund 12.000 Sälen an und brachte 42 Millionen Dollar in die Kassen, wie New Line Cinema mitteilte, davon allein in den USA rund 26 Millionen Dollar. Die USA sind also mit rund 62 % am stärksten am Erfolg beteiligt, wie es seit den 60er-Jahren ja auch bei Tolkiens Büchern der Fall ist, auf Deutschland entfallen rund 10 %.

In folgenden Ländern erreichte der Film den bis dahin erfolgreichsten Kinostart aller Zeiten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Holland, Norwegen, Österreich, Schweden und Schweiz. Gegenüber dem Vorläufer »Die Gefährten« stiegen die Besucherzahlen um 44 %.

Preise

»Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs« ist neben BEN HUR und TITANIC der dritte Film, der elf Oscars gewonnen hat. Außerdem wurde er mit 4 GOLDEN GLOBES ausgezeichnet, einem TECHNIK-OSCAR für Stephen Regelous sowie mit dem Darryl-F.-Zanuck-Preis für den besten Film des Jahres. Zudem gab es für den Film drei »Sony Ericsson Empire Awards«, bei den vierten Vancouver Film Critics Circle Awards 2 Preise, bei den Central Ohio Film Critics Awards 5 Preise. Zudem wurde der Film mit 5 BAFTAs ausgezeichnet, Komponist Howard Shore erhielt gleich zwei Grammys für den »Besten Soundtrack« (2004 und 2005) und einen 2005 für das beste Titellied, Regisseur Peter Jackson wurde mit dem Preis der amerikanischen Regisseursvereinigung ausgezeichnet. Im Februar 2004 gab es einen »Box Office Germany Award« in Titan für mehr als 10 Millionen Zuschauer/innen. Bei den 2nd Annual VES Awards gab es 4 Preise, beim 54th Annual ACE Awards (Golden Eddie) den Hauptpreis für den besten Schnitt und bei den achten Annual Online Film & Television Association Film Awards regnete es 15(!) erste Preise. Außerdem gab es einen Preis für das beste Design in einer Zeit- oder Fantasy-Epoche.

In der CINEMA-PUBLIKUMS-UMFRAGE für die Filme des Jahres 2003 und damit die JUPITER-Filmpreise wurden Peter Jackson als bester Regisseur (mit 57,3 %!) und der dritte Teil der Trilogie als bester Film (mit 47,9 %!) gewählt; Viggo Mortensen kam mit 18,4 % auf Platz 2 bei der Wahl zum besten internationalen Darsteller hinter Jonny Depp (22,7 %, alle Angaben aus CINEMA 05/04). 2005 gab es nochmal einen JUPITER mit 35,0 % für die Extended Version von »Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs« als beste DVD 2004.

Bei den MTV Movie Awards 2004 gab es zwei Auszeichnungen.
Noch 2005 gab es Auszeichnungen, neben den Grammys für Howard Shore Ende April 2005 auch den NEBULA für das beste Drehbuch der SFWA (Science Fiction and Fantasy Writers of America). Und bei den Canadian Entertainment Networks Awards Ende April wurde die Extended Version der DVD ausgezeichnet mit ersten Preisen in 5 Kategorien.

»Der Herr der Ringe: Die zwei Türme« wurde ausgezeichnet u. a. mit 2 Oscars (6 Nominierungen), 4 MTV Movie Awards, 3 »BAFTA« und dem »Deutschen Phantastik-Preis« 2003.

»Der Herr der Ringe: Die Gefährten« wurde ausgezeichnet u. a. mit 4 Oscars (13 Nominierungen), 5 »BAFTA«, einem »Grammy« für Howard Shore, dem TEC Award 2002, 3 AFI-Awards 2002, einem »Box Office Germany Award« 2002 in Titan und gleich zweimal 2003 beim »People’s Choice Award«.

2006 wurde DER HERR DER RINGE von den LeserInnen der Zeitschrift CINEMA zum besten Film aller Zeiten gewählt.

Die DVDs

Beim deutschen Phantastik-Preis 2003, über den das Publikum abstimmte (http://www.phantastik.de), belegte die Extended DVD »Der Herr der Ringe – Die Gefährten« den ersten Platz in der Kategorie BESTE DVD-AUSSTATTUNG (mehr zum Phantastik-Preis 2003). Bei den Canadian Entertainment Networks Awards April 2004 wurde die Extended Version der dritten DVD ausgezeichnet mit ersten Preisen in 5 Kategorien.
In den DVD-Charts der Zeitschrift CINEMA (Favoriten der Leserinnen und Leser) belegten die Filme von Peter Jackson lange Spitzenpositionen, die Höhepunkte waren für die 2. DVD im Februar 2004 erreicht, für die 3. DVD im Juni 2005.

Hier sind alle Ergebnisse seit Erscheinen der ersten DVD aufgelistet.
Von November 2005 bis Dezember 2006 gab es 4 Charts: Verleih-Charts von »empire« und »amango«, Kauf-Charts von »amazon« und Publikums-Charts, bei denen die Leute selber ihre Meinung einsandten, seit Januar nur die Kauf- und Verleih-Charts. Ich gebe jeweils die Ergebnisse der Jackson-DVDs an; seitdem sie nicht mehr aufgeführt sind, haben sie es nicht unter die ersten 10 geschafft.

Vor November 2005 gab es die Publikums-Charts und die Verkaufscharts.

Feb. + März 2007 Kaufcharts (amazon): Platz 4: Special Extended Edition der Trilogie
Nov. + Dez. 2006 Lesercharts (Publikumslieblinge): Platz 2: Special Extended Edition der Trilogie
Aug. bis Okt. 2006 Lesercharts (Publikumslieblinge): Platz 1: Special Extended Edition der Trilogie
Juni und Juli 2006 Lesercharts (Publikumslieblinge): Platz 4: Special Extended Edition der Trilogie
März bis Mai 2006 Lesercharts (Publikumslieblinge): Platz 1: Special Extended Edition der Trilogie
Februar 2006 Lesercharts (Publikumslieblinge): Platz 1: Special Extended Edition der Trilogie
Kaufcharts (amazon): Platz 6: Special Extended Edition der Trilogie
Januar 2006 Lesercharts (Publikumslieblinge): Platz 1: Special Extended Edition der Trilogie
Kaufcharts (amazon): Platz 5: Special Extended Edition der Trilogie
Dezember 2005

Lesercharts (Publikumslieblinge): Platz 1: Special Extended Edition der Trilogie
Kaufcharts (amazon): Platz 5: Die Rückkehr des Königs (SEE)

November 2005 Lesercharts (Publikumslieblinge):
Platz 1:
Special Extended Edition der Trilogie
Filmtitel
Januar
2005
Februar
2005
März
2005
April
2005
Mai
2005
Juni
2005
Juli
2005
August
2005
»Der Herr der Ringe –
die Spielfilm-Trilogie«
Platz
1
32,2 %
Platz
1
35,0 %
Platz
1
46,0 %
Platz
1
44,7 %
Platz
1
51,1 %
Platz
1
Platz
1
»Die Rückkehr
des Königs«
Platz
1
36,9 %
Platz
3
21,4 %
Platz
4
16,3 %
nicht
platziert

unter

den

ersten

10
nicht
platziert

unter

den

ersten

10
nicht
platziert

unter

den

ersten

30
Im Juli und August
nannte die
Zeitschrift keine
Prozentzahlen mehr.
Ab November
stellte sie auf eine neue
Befragungsart um.
Filmtitel
Juni
2004
Juli
2004
August
2004
Sept.
2004
Okt.
2004
Nov.
2004
Dez.
2004
»Die Rückkehr
des Königs«
Platz 14
4,6 %
Platz 4
20,8 %
Platz
6
13,8 %
Platz
1

32,5 %
Platz
1
41,6 %
Platz
2

30,6 %
Platz
1
41,1 %
»Die zwei
Türme«
Platz
2

31,1%
SEE

2,9 %

1. Platz:
Fluch

der

Karibik

Platz
3

21,8 %
SEE

1,6 %

1. Platz:
Fluch

der

Karibik

Platz
5

19,5%
SEE

2,5 %

1. Platz:
Fluch

der

Karibik

nicht
platziert
unter
den
ersten
25
nicht
platziert
unter
den
ersten
25
nicht
platziert
unter
den

ersten

25

1. Platz:
Star

Wars

Trilogie

nicht
platziert

unter

den

ersten

25
»Die Gefährten«
Platz
4

18,6 %
SEE

2,8 %
Platz
7

11,8%
Platz
8

9,1 %
SEE

1,4 %
Platz
11

7,8 %
Platz
13

7,6 %
Platz
24

4,1 %
Platz
22

5,0 %
Filmtitel
Oktober
2003
November
2003
Januar
2004
Februar
2004
März
2004
April
2004
Mai
2004
»Die zwei
Türme«
Platz
1
37,2 %
SEE
5,8 %
Platz
1
46,8 %
SEE
11,8 %
Platz
1
72,5 %
SEE 4. Platz
21,5 %
Platz
1
45,9 %
SEE
5,6 %
Platz
1
45,2 %
SEE
9,0 %
Platz
2
34,3 %
SEE
4,8 %

1. Platz:
Fluch
der
Karibik

»Die Gefährten«
Platz
1
42,2 %
SEE
5,8 %
Platz
2
27,2 %
SEE
5,7 %
Platz
2
26,9 %
SEE
4,2 %
Platz
3
22,0 %
SEE
5,3 %
Platz
3
27,8 %
SEE
2,8 %
Platz
3
26,7 %
SEE
4,0 %
Platz
3
22,4 %
SEE
2,9 %

Auch im Handel (laut cinema und amazon.de) waren die HdR-DVDs erfolgreich: Am häufigsten wurde im August 2003 »Die zwei Türme« gekauft, gefolgt von »Die Gefährten«, im September mussten die Gefährten den zweiten Platz abgeben an »Good bye, Lenin«. Laut der Zeitschrift NAUTILUS (Nr. 21, Dez./Feb. 2003/04) hat die DVD zu »Die zwei Türme« an den ersten 5 Verkaufstagen mit 22,89 Millionen Dollar einen Verkaufsrekord aufgestellt. Im Januar 2004 belegten immer noch »Die zwei Türme« Platz 1 und »Die Gefährten« Platz 3, im Mai 2004 war der Hype wohl endgültig rum; unter den Top 50 fand sich nur noch »Die zwei Türme – Extended Edition« auf Platz 10. Wer die DVD haben wollte, hatte sie wahrscheinlich schon ...

Im Juni 2004 gab es dann wieder einen neuen Hype: »Die Rückkehr des Königs« war die meistverkaufte DVD, gefolgt von »Die zwei Türme« und auf Platz 3 von der Spielflim-Trilogie als Boxset. »Die Gefährten« kam immerhin wieder auf Platz 6. Im Juli war es das Gleiche mit Ausnahme der Boxset-Trilogie, die auf Platz 10 zurückfiel. Im August aber fiel »Die Rückkehr des Königs« auf Platz 5 zurück (September Platz Platz 16, Oktober 26, November 34), »Die zwei Türme« belegte Platz 8 (September Platz 2 für die SEE, im Oktober und November nicht platziert unter den besten 50, im Dezember auf Platz 11) und »Die Gefährten« nur noch Platz 16 (ab September ganz aus der Wertung). Irgendwann muss ja auch mal jede/r Interessierte die DVDs mit der Kinoversion haben!

Im Januar 2005 aber war Jacksons Trilogie wieder ganz vorne: »Die Rückkehr des Königs (SEE)« auf Platz 1, die Gesamttrilogie als SEE auf Platz 2 der meist verkauften DVDs! Die Special Extended Editions der anderen beiden Filme waren plötzlich auch wieder in den Charts (viele haben sich die wohl zur dritten dazu gekauft): »Die zwei Türme (SEE)« auf Platz 8, »Die Gefährten« (SEE) auf Platz 20. Und für mich überraschend: Die Kinoversion von »Die Rückkehr des Königs« fand sich auf Platz 13! Im Februar 2005 fiel die »Die Rückkehr des Königs (SEE)« auf Platz 10 zurück, die Gesamttrilogie als SEE blieb auf Platz 2. »Die zwei Türme (SEE)« fiel auf Platz 37 zurück, »Die Gefährten« (SEE) auf Platz 47. Im März und April war dann die Trilogie noch mal auf 13 bzw. 15 platziert, und im September 2005 landete die Doppel-DVD von »Die Rückkehr des Königs« plötzlich wieder auf Platz 11, im Oktober sogar auf Platz 10! Ob das etwas mit dem Jubiläum (20. Oktober: 20 Jahre DER HERR DER RINGE, Band 3) zu tun hatte?

TV-Verwertung in Deutschland

Ostermontag 2005 lief im Nachmittagsprogramm von RTL der erste Teil der Trilogie, DIE GEFÄHRTEN. Wie es typisch ist für das deutsche Privatfernsehen, wurde kräftig geschnitten; insgesamt fehlten am eigentlichen Film 261 Sekunden. Gegenüber der DVD-Fassung war auch ein anderer Bildausschnitt zu sehen, und wegen der Umsetzung des amerikanischen NTSC-Format auf das deutsche PAL-Format lief der Film etwas schneller; dadurch waren Stimmen und Musik höher.

Wahrscheinlich hatten viele geahnt, dass ein solche Film kein Genuss sein kann, wenn er von zahlreichen Werbepausen unterbrochen wird. Es gab zwar eine hohe Einschaltquote (21,1 Prozent, 5,93 Millionen Leute), doch war sie niedriger als von RTL erwartet.

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Zum Film »Die Rückkehr des Königs«
Aktuelle Informationen zum Film gibt es stets unter http://www.herr-der-ringe-film.de.

Preise noch 2005: Zwei Grammys im Februar, ein Jupiter im April

Im Februar 2005 gab es noch mal zwei Auszeichnungen für die Filmmusik: Nachdem Komponist Howard Shore bereits 2004 (wie schon für den Soundtrack des ersten Filmes) einen Grammy für den »Besten Soundtrack« bekommen hatte, wurde ihm diese Ehre 2005 noch einmal zu Teil: Die Musik zum dritten Teil der Trilogie bekam die Grammys in den Kategorien »Best Score Soundtrack Album For A Motion Picture, Television Or Other Visual Media« und »Best Song Written For A Motion Picture, Television Or Other Visual Media« (Bestes Titellied), Preisträger sind neben Howard Shore die Sängerin Annie Lennox und Texterin Fran Walsh.

Und es gab noch mal eine Auszeichnung: In der CINEMA-PUBLIKUMS-UMFRAGE, aufgrund derer die Filmzeitschrift die Filmpreise JUPITER vergibt: stimmten 35,0 % der rund 100.000 Menschen, die ihre Stimmen abgaben, für die Extended Version von »Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs« als beste DVD 2004.

Nur 2 MTV Movie Awards

Nachdem der zweite Teil der Trilogie bei 5 Nominierungen 2003 bei den MTV Movie Awards 4 Preise absahnen konnte (es handelt sich um einen Publikumspreis), wurde der dritte und letzte Teil nur in zwei Kategorien nominiert: in den Kategorien BESTER FILM und BESTE ACTION-SEQUENZ. In beiden Kategorien gewann der Film dann auch im Juni 2004.

2 x Jupiter

In der CINEMA-PUBLIKUMS-UMFRAGE, aufgrund derer die Filmzeitschrift die Filmpreise JUPITER vergibt, wurden für 2003 Peter Jackson als bester Regisseur (mit 57,3 %!) und der dritte Teil der Trilogie als bester Film (mit 47,9 %!) gewählt; Viggo Mortensen kam mit 18,4 % auf Platz 2 bei der Wahl zum besten internationalen Darsteller hinter Jonny Depp (22,7 %, alle Angaben aus CINEMA 05/04).

11 Oscars!

»Nur« 11 Nominierungen hatte »Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs« erhalten (gegenüber 13 Nominierungen für den ersten Teil, aus denen dann 4 Oscars wurden). Doch eine 100prozentige Auswertung der Chancen sorgte am 29. Februar 2004 dafür, dass der Film zu den drei meistausgezeichneten aller Zeiten gehört: Außer ihm wurden nur noch BEN HUR und TITANIC mit elf Oscars ausgezeichnet.

In folgenden Kategorien wurde der Film ausgezeichnet: Beste Regie (Peter Jackson) + Bestes adaptiertes Drehbuch (Fran Walsh, Philippa Boyens und Peter Jackson) + Bester Schnitt (Jamie Selkirk) + Beste Filmmusik (Howard Shore) + Bester Filmsong (»Into the West«- von Fran Walsh und Howard Shore mit Annie Lenox) + Beste visuelle Effekte (Jim Rygiel, Joe Letteri, Randall William Cook und Alex Funke) + Beste Ausstattung (Grant Major und Dan Hennah) + Bestes Kostüm (Ngila Dickson und Richard Taylor) + Beste Maske (Richard Taylor und Peter King) + Bester Ton (Christopher Boyes, Michael Semanick, Michael Hedges und Hammond Peek).

Meine persönliche Meinung: Da nach allen Veröffentlichungen auch viele andere Menschen wie ich der Meinung sind, dass der dritte Teil der Trilogie wohl der schlechteste der drei Teile ist, gelten die Auszeichnungen vor allem für den besten Film und das beste Drehbuch wohl eher der gesamten Trilogie als dem einzelnen Film. Wenn man es so sieht, hat Jackson seine Oscars auf jeden Fall verdient, für ein zwar in manchen Punkten kritikwürdiges, insgesamt aber phänomenales Werk, seine Arbeit und seinen Mut.

Preisregen im Februar

Im Februar 2004 kam die Filmcrew kaum damit nach, alle Preise entgegenzunehmen, die im Vorfeld der Oscar-Wahl auf sie niederregnete.

So wurde Peter Jackson mit dem Preis der amerikanischen Regisseursvereinigung ausgezeichnet; die DGA (Directors Guild of America) ehrte damit den Regisseur wahrscheinlich wohl eher für die gesamte Trilogie als den einzelnen Film.

Bei den »Sony Ericsson Empire Awards«, verliehen von der Zeitschrift »Empire«, gab es drei Auszeichnungen: den Preis als bester Film, den  »Preis für den besten britischen Schauspieler« (für Andy Serkis, er schlug Ian McKellen und Orlando Bloom aus dem Rennen) und den »Preis für die beste Filmszene« für den »Ritt der Rohrirrim«.

Bei den vierten Vancouver Film Critics Circle Awards gab es Preise als »Bester Film« und »Beste Regie«, bei den Central Ohio Film Critics Awards für »Best Director«, »Best Picture«, »Best Supporting Actor« (Sean Astin), »Best Adapted Screenplay« und »Best Cinematography«. Komponist Howard Shore erhielt wie schon für den Soundtrack des ersten Filmes einen Grammy für den »Besten Soundtrack«.

Bei der britischen Konkurrenz zum Oscar, dem von der British Academy Of Film And Television Arts verliehenen BAFTA, gab es für den dritten Film der Trilogie wie für den ersten 5 Auszeichnungen (der zweite hatte nur 3 BAFTAs bekommen und das auch noch in unbedeutenen Kategorien): Wie Teil 1 gab es für ROTK einen Preis als »Bester Film«, außerdem 1. Plätze in »Kinematografie«, »Adaptiertes Drehbuch«, »Spezielle Visuelle Effekte« und den »Orange Film of the Year Award«. In den Kategorien Schnitt, Bester Nebendarsteller (Ian McKellen), Produktionsdesign, Kostümdesign, Make up/Frisuren, David Lean Award (Regie) und Anthony Asquith Award (Filmmusik) belegte Jacksons Film einen der ersten 5 Plätze; insgesamt war der Film in 12 Kategorien nominiert. Bei den 2nd Annual VES Awards gab es vier Preise in den Kategorien »Outstanding Visual Effects in a Visual Effects Driven Motion Picture«, »Outstanding Character Animation in a Live Action Motion Picture«, »Outstanding Models and Miniatures in a Motion Picture«, »Outstanding Performance by a Male or Female Actor in an Effects Film« (Sean Astin). Beim 54th Annual ACE Awards (Golden Eddie), dem Preis der amerikanischen Cutter-Gewerkschaft, gewann der Film den Hauptpreis für den besten Schnitt. Bei den achten Annual Online Film & Television Association Film Awards gab es Preise in den Kategorien »Bester Film«, »Bestes Ensemble«, »Beste Regie«, »Bestes adaptiertes Drehbuch«, »Bester Soundtrack«, »Bester Titelsong«, »Bester Schnitt«, »Beste Kamera«, »Bestes Design«, »Beste Kostüme«, »Bestes Maske«, »Bester Ton«, »Beste Soundeffekte«, »Beste Visuellen Effekte« und »Beste Filmszene« (für die Szene, als Sam sagt: »Ich kann ihn nicht tragen, aber ich kann Dich tragen«). Schließlich verlieh die Art Directors Guild dem Film den Preis für das beste Design in einer Zeit- oder Fantasy-Epoche.

1. Platz bei der Umfrage der »Saarbrücker Zeitung« zum beliebtesten Film des Jahres 2003

Bei der alljährlichen Umfrage der »Saarbrücker Zeitung« belegte »Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs« bei den Leserinnen und Lesern den 1. Platz (wie im Jahr zuvor  »Die zwei Türme«;  »Die Gefährten« hatte es nur auf Platz 2 geschafft). Allerdings war das Ergebnis denkbar knapp: 268 Punkte erhielt Peter Jacksons Film, 267 der zweitplatzierte »Goodbye, Lenin!« und immerhin 254 Punkte »Findet Nemo; weit abgeschlagen folgten die anderen genannten Filme mit  »Der Fluch der Karibik« an der Spitze (149 Punkte, Platz 4). Möglich war jeweils die Nennung von 7 Filmen und die Vergabe von 1 bis 7 Punkten; teilgenommen hatten etwa 250 EinsederInnen. (Als Flops des Jahres wurden übrigens mit weitem Vorsprung  »Matrix II« und »Matrix III« gewählt.)

Bei den Kritikern sah es wie im Vorjahr ganz anders aus. »Die Rückkehr des Königs« wurde überhaupt nur von einem der 6 Befragten genannt (auf Platz 1) und kam so auf 7 Punkte; dies bedeutete den geteilten 7. Platz. Auf den ersten Platz kam hier »Geständnisse« (von George Clooney)

4 »Golden Globes« nach vier Nominierungen

Der Film »Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs« hat geschafft, was keinem der beiden Vorgängerfilme gelang. Am 25. Januar 2004 wurde der Film in allen 4 Kategorien, in denen er nominiert worden war, mit dem begehrten Filmpreis »Golden Globe« ausgezeichnet: als »Bester Film« (Drama), für die »Beste Regie«, die »Beste Filmmusik« und den »Besten Filmsong«. Der erste Teil der Trilogie war ebenfalls viermal nominiert gewesen, der zweite nur zwei mal, beide aber hatten keinen Golden Globe gewonnen. Da der dritte Teil keineswegs besser ist als die anderen beiden (ich halte ihn für den schlechtesten der drei Filme), gilt die Auszeichnung wohl eher dem Gesamtwerk als dem einzelnen Film.

Technik-Oscar für Kampfeffekte-Programm MASSIVE

Für die Entwicklung der digitalen Kampfszenen in der gesamten Filmtrilogie »Der Herr der Ringe« hat Stephen Regelous einen der so genannten Technik-Oscars erhalten. Er hatte das Programm MASSIVE entwickelt, mit dem man Tausende virtueller Statisten am Computer simulieren kann.

Darryl-F.-Zanuck-Preis für den besten Film des Jahres

Der Film »Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs« gewann im Januar 2004 den wichtigsten Preis der Vereinigung amerikanischer Filmproduzenten, den Darryl-F.-Zanuck-Preis für den besten Film des Jahres (2003). Dass 10 der 14 bisherigen Gewinner dieses Preises anschließend mit den entsprechenden Oscars ausgezeichnet wurden, lässt viele Fans hoffen, dass Peter Jackson nun den Oskar für den besten Film erhalten könnte (was ich restlos übertrieben fände).
Nur Platz 6 bei den KritikerInnen
In der Zeitschrift CINEMA gibt es eine Liste mit den Bewertungen der wichtigsten deutschen FilmkritikerInnen, aus denen die Zeitschrift eine Top 25 der im jeweiligen Monat laufenden Filme erstellt. Im Januar 2004 (02/04) kam »Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs« auf Platz 6 mit einer Durchschnittsbewertung von 3,8 (1 heißt überflüssig, 5 genial).

Infos zur Weltpremiere unter: http://www.herr-der-ringe-film.de/mittelerde/archives/18_10_Tag_Die_WELTPREMIERE.html#extended

Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden hat den Film mit dem Titel »besonders wertvoll« ausgezeichnet.

Der Film »Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs« hat beim Kinostart alle Rekorde gebrochen.

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Zum Film »Die zwei Türme«
Aktuelle Informationen zum Film gibt es stets unter http://www.herr-der-ringe-film.de.

DEUTSCHER PHANTASTIK PREIS 2003 für »Die zwei Türme«

Beim deutschen Phantastik-Preis 2003, über den das Publikum abstimmte (http://www.phantastik.de), belegte »Der Herr der Ringe – Die zwei Türme« den ersten Platz in der Kategorie BESTER FILM vor »Spider-Man« (mehr zum Phantastik-Preis und den anderen Nominierungen).

4 MTV Movie Awards bei 5 Nominierungen

Immer wenn das Publikum zu entscheiden hat, hat Peter Jackson mit seiner Tolkien-Verfilmung die Nase vorn, so auch bei den MTV Movie Awards 2003. Abstimmen konnte jede/r auf der MTV-Website; die Veranstaltung versteht sich auch bewusst als Alternative zur Oscar-Verleihung. Verliehen wurden die MTV Filmpreise am 31. Mai in Los Angeles.

Während sich die ebenfalls in 5 der 12 Kategorien nominierte Comic-Verfilmung »Spiderman« mit 2 Preisen begnügen musste (Kirsten Dunst als beste Darstellerin und Tobey Maguire und Kirsten Dunst für den besten Leinwandkuss), war »Der Herr der Ringe – Die zwei Türme« vier Mal erfolgreich. Nur Viggo Mortensen verlor im Kampf um den den Preis als bester Darsteller gegen Rapper Eminem (»8 Mile«), der auch den Preis als Film-Neuling entgegennehmen konnte.

Hingegen konnte sich Gollum gegen  mit Yoda und Dobby durchsetzen als Bester virtueller Darsteller.
Die weiteren Siegkategorien für die Tolkien-Verfilmung: Bester Film, Bestes Leinwand-Team (Elijah Wood und Sean Astin) und Beste Action-Sequenz (Die Schlacht um Helms Klamm).

1. Platz bei der Umfrage der »Saarbrücker Zeitung« zum beliebtesten Film des Jahres 2002
Bei der alljährlichen Umfrage der »Saarbrücker Zeitung« Anfang 2003 belegte »Der Herr der Ringe – Die zwei Türme« bei den Leserinnen und Lesern den 1. Platz, nachdem der Vorläufer es das Jahr zuvor nur auf Platz 2 geschafft hatte.

»Nur« 2 Oscars nach 6 Nominierungen

Nachdem er in 6 Kategorien für die Oscar-Verleihung 2003 nominiert worden war, war die Verleihung von »nur« 2 Oscars 2003 für viele Fans wohl eine Enttäuschung, aber wohl durchaus berechtigt, wenn man sich die Konkurrenz anschaut. 2002 war »Die Gefährten« noch 13 mal nominiert worden und hatte dann 4 Oscars gewonnen.

Der zweite Teil der Trilogie wurde mit dem OSCAR ausgezeichnet in den Kategorien VISUAL EFFECTS (Jim Rygiel, Joe Letteri, Randall William Cook und Alex Funke) und SOUND EDITING (Ethan Van der Ryn und Michael Hopkins).
In den anderen 4 Kategorien, in denen der Film nominiert worden war, gewann jeweils das Musical CHICAGO: BEST PICTURE, ART DIRECTION, SOUND und FILM EDITING.

Bedauerlich finde ich es, dass man sich nicht einmal für eine Nominierung für den aus meiner Sicht besten Nebendarsteller entscheiden konnte, für Gollum-Sprecher (und in gewisser Hinsicht auch Darsteller) Andy Serkis.

3 mal »BAFTA« (10 mal nominiert)

Der zweite Teil der Ringtrilogie, der in zehn Kategorien für den »Orange British Academy Film Awards 2003« nominiert worden war, ist bei der britischen Konkurrenz zum Oscar im Februar 2003 drei Mal ausgezeichnet worden: für Kostümdesign und Spezialeffekte und mit dem Publikumspreis. Damit war der Film bei den von der British Academy Of Film And Television Arts (BAFTA) verliehenen Preisen zwar wie 2002 sein Vorgänger zahlenmäßig der erfolgreichste – der erste Teil, »Die Gefährten«, hatte den BAFTA, 2002 in fünf Kategorien gewonnen –, doch konnte er keinen der bedeutenden Preise erringen. »Die Gefährten« war immerhin als Bester Film des Jahres und für die Beste Regie ausgezeichnet worden. Es bestätigt sich hier der allgemeine Trend in den Kritiken, die überwiegend den ersten Film als den besseren bewerten.

»Die zwei Türme« war nominiert worden in den zehn Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bestes Make-Up und Beste Frisuren, Beste Spezielle Visuelle Effekte, Bester Sound, Beste  Musik, Bester Schnitt, Beste Kostüme,  Bestes Produktionsdesign,  Beste Filmtechnik.

2 mal für den »Golden Globes« nominiert, aber wieder leer ausgegangen

Der Film »Herr der Ringe: Die zwei Türme« wurde für den begehrten Filmpreis »Golden Globe« in den Kategorien »beste Regie« und »bestes Spielfilmdrama« nominiert, was gegenüber dem ersten Film eine Halbierung der Nominierungen darstellt. Das Ergebnis aber war vergleichbar: Es gab wieder keinen Preis.

Kritiken sehr unterschiedlich

Die Kritiken zum zweiten Teil der Jackson-Trilogie fielen sehr unterschiedlich aus und reichten von Superlativen wie »Gigantisch« (Cirdan auf seiner Seite www.herr-der-ringe-film.de), »Kunstvoll« (RTL), »der adrenalintreibenste Film des Jahres und ein Action-Abenteuer sondergleichen« (Filmspiegel.de) und »Es gibt nichts Vergleichbares ... ragen in ihrer Einzigartigkeit weit über die meisten anderen Filme hinaus.« (Sphaerentor.com) bis zu absoluten Verrissen wie im »Spiegel«(»düster-brutal ... oft unübersichtlich ... In einem Gewirr  zahlloser Handlungsstränge sucht der Zuschauer verzweifelt nach einem dramatischen und emotionalen Zentrum.«)

Die meisten Bewertungen liegen irgendwo in der Mitte; oft wird darauf hingewiesen, dass der große Atem fehle, da es zu starke Abweichungen von der Vorlage und damit auch leider allzuoft unlogische Momente gebe und mehr dergleichen.

Mitternachtspreview für »Die zwei Türme«
in Marktredwitz mit Friedhelm Schneidewind und CONVENTUS TANDARADEY
ein Erfolg

Über 200 Fans ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, sich vor dem Start des Films »Die zwei Türme« im Kösseine-Cine-Center in Marktredwitz von Friedhelm Schneidewind in die Sprachen und Schriften in Tolkiens Welt einführen zu lassen (Folien zum Vortrag als PDF: 2462 KB) und ließen sich anschließend von der Truppe »Conventus Tandaradey« mit Tolkien-Liedern in die richtige Stimmunmg bringen, so dass die »Frankenpost« am nächsten Tag schreiben konnte:

»Mit glücklichen Gesichter gingen die Tolkien-Fans am frühen Mittwochmorgen in Marktredwitz auseinander. Was wenig verwundert, denn hinter ihnen lag eine ganze Nacht im Zeichen J.R.R. Tolkiens und seines Zyklus' Herr der Ringe. Die Stunden bis zur Vorpremiere des zweiten Teils der Film-Trilogie im Kösseine-Cine-Center hatte die Volkshochschule zu einer Elbennacht mit Vorträgen, Musik und Tanz gemacht. Prominentester Gast war Friedhelm Schneidewind, der Autor des bekannten Tolkien-Lexikons.«

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Zum Film »Die Gefährten«
Aktuelle Informationen zum Film gibt es stets unter http://www.herr-der-ringe-film.de.

DEUTSCHER PHANTASTIK PREIS 2003 für die Extended DVD

Beim deutschen Phantastik-Preis 2003, über den das Publikum abstimmte (http://www.phantastik.de), belegte die Extended DVD »Der Herr der Ringe – Die Gefährten« den ersten Platz in der Kategorie BESTE DVD-AUSSTATTUNG (mehr zum Phantastik-Preis 2003).

2003: Sieger beim »People’s Choice Award«: Beliebtester Film in den USA!
Der Film »Herr der Ringe: Die Gefährten« wurde am 13. Januar 2003 im kalifornischen Pasadena gleich in zwei Kategoriuen mit dem »People’s Choice Award« 2002 ausgezeichnet: als bestes Filmdrama und, gemeinsam mit »Spider-Man«, als bester Film.
Die Auszeichnungen, die zum 29. Mal verliehen wurden, gelten als »Volksentscheid-Preise«: Die Sieger in insgesamt 16 Film-, Fernseh- und Musikkategorien werden Meinungsumfragen ermittelt.

»Grammy« für Howard Shore
Der Grammy 2003 für den besten Soundtrack (Film, Fernsehen, visuelle Medien) ging an Howard Shore für dessen Soundtrack zum ersten Teil der Ringtrilogie.

Platz 15 für den Soundtrack
Bei einer Umfrage der Saarbrücker Zeitung und des Saarländischen Rundfunks (SR 2 Kulturradio) wurde der Soundtrack des Films »Der Herr der Ringe: Die Gefährten« auf den 15. Platz von 62 Filmmusiken gewählt, dierkt hinter der Musik von »Der Gladiator« (Saarbrücker Zeitung vom 3.12.2002).

New Line Cinema präsentiert ein fantastisches
Special zu den Special-Effects
im Prolog des ersten Teils unter http://www.lordoftherings.net/effects/index.html.

Im Oktober 2002 gewann der Film »Der Herr der Ringe: Die Gefährten« den
TEC Award 2002 für die beste Film-Sound-Production.

Nachdem er in 13 Kategorien für die Oscar-Verleihung 2002 nominiert worden war, war die
Verleihung von »nur« 4 Oscars 2002
und das noch in Nebenkategorien – für viele Fans wohl eine Enttäuschung. Peter Jacksons »Der Herr der Ringe: Die Gefährten« erhielt am 25. März 2002 den Oscar in den Kategorien
Beste Kamera (Cinematography) für Andrew Lesnie
Bestes Make-Up
(Makeup) für Peter Owen und Richard Taylor
Beste Filmmusik
(Music/Score) für Howard Shore
Beste visuelle Effekte/Spezialeffekte
(Visual Effects) für Jim Rygiel, Randall William Cook, Richard Taylor und Mark Stetson
Nominiert war der Film gewesen in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Beste Drehbuchadaption, Beste Kameraführung, Bester Nebendarsteller (»Gandalf« Ian McKellen),  Bestes Kostümdesign, Bester Schnitt, Bestes Make-Up, Bestes Produktionsdesign, Bester Titelsong, Beste Filmmusik, Bester Ton, Beste Spezialeffekte.

Das Amerikanische Filminstitut AFI hat den Film von Peter Jackson Anfang 2002 zum besten Kinowerk des Jahres 2001 gekürt und ihn in drei Kategorien mit den
AFI-Awards 2002
ausgezeichnet.

 In Deutschland wurde Peter Jacksons Film als dritter Film überhaupt mit einem
Box Office Germany Award in Titan
ausgezeichnet, einem Preis, den nur Filme erhalten, die in deutschen Kinos innerhalb von 100 Tagen mehr als 10 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer erreichen. »Die Gefährten« schaffte das in nur 53 Tagen. Vor ihm war dies nur den Filmen  »Harry Potter und der Stein der Weisen« und »Titanic« gelungen.

Bei der Verleihung der
British Academy Film Awards 2002
in London durch die British Academy Of Film And Television Arts (BAFTA) wurde »Die Gefährten« am 24. Februar 2002 in fünf Kategorien ausgezeichnet: als Bester Film des Jahres sowie in den Kategorien Beste Regie, Beste Special Effects, Bestes Make-up und Beste Frisuren.

4 mal für den »Golden Globes« nominiert, aber leer ausgegangen
Der Film »Herr der Ringe: Die Gefährten« wurde für den begehrten Filmpreis »Golden Globe« in den Kategorien »beste Regie«, »bester Regisseur«, »beste Filmmusik« und »bester Titelsong« nominiert, ging aber bei der Verleihung der Preise leer aus.

Bei der alljährlichen
Umfrage der »Saarbrücker Zeitung« zum beliebtesten Film des Jahres 2001
belegte »Der Herr der Ringe« bei den Leserinnen und Lesern Platz 2 hinter »Die fabelhafte Welt der Amélie« (bei den 6 Kritikern kam der Film nur auf den 8. Platz, hier siegte »Tiger & Dragon«).

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Aktuelle Informationen zum Film gibt es stets unter http://www.herr-der-ringe-film.de.